Titel: Die „Energiewende Bewegung Witzenhausen“ nimmt Fahrt auf – Erster Zwischenbericht liegt vor

13. Mai 2009 at 11:12 Hinterlasse einen Kommentar

Knapp drei Monate nach der Auftaktveranstaltung im Rathaus legt die Vorbereitungsgruppe den ersten Zwischenbericht vor. Mehr als 60 Mitbürgerinnen haben sich bisher für die Fragestellungen interessiert: „Wie wollen wir in Zukunft in Witzenhausen leben? Wir wollen wir auf die zu erwartenden wirtschaftlichen und klimatischen Veränderungen reagieren?“

Und knapp 20 Personen haben ihre Bereitschaft signalisiert, an speziellen Themen in Arbeits- und Projektgruppen weiter zu arbeiten.

Der Bericht stellt noch einmal die von Rob Hopkins in England gegründete „Transition Town Initiative“ vor,  in der sich weltweit in ca. 150 Städten und Gemeinden Menschen zusammengeschlossen haben, um wieder mehr Selbstverantwortung für ihr Leben und die soziale Gemeinschaft zu übernehmen . Dabei geht es vor allem um die Wiederbelebung bzw. den Aufbau lokaler und regionaler Strukturen und Netze, um die Forcierung einer regionalen, nachhaltig ökologisch ausgerichteten Energie-, Wirtschafts- und Verkehrsstruktur und  den Ausbau einer regionalen Selbst-Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Energie und Produkten (Dienstleistungen) des täglichen Bedarfs.

Ulrich Böttjer :  „Auch wir hier in Witzenhausen wollen nicht abwarten, sondern uns mit möglichst vielen Menschen den Herausforderungen stellen und Dinge bewegen, die uns am Herzen liegen und umsetzbar sind. Viele kleine Schritte und Projekte sind möglich und realisierbar. Wir fangen nicht bei „Null“ an! Im Gegenteil.

Witzenhausen und Umgebung  (Werratal) hat eine lange Tradition als Bio –oder Öko-Standort . Die Universität und eine Vielzahl von Produktions- und Dienstleistungsbetrieben sind aktiv und verfügen über vielfältige Erfahrungen und Kenntnisse.

Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Gruppen und Initiativen, die sich für eine Weiterentwicklung oder Verbesserung der kulturellen, sozialen, politischen und ökologischen Bedingungen aktiv einsetzen.

Und schließlich gab es bereits vor 10 Jahren eine sehr engagierte Gruppe von Menschen, die im Rahmen des Agenda 21 Prozesses zukunftsweisende Ideen entwickelt haben. Wir müssen also das Rad nicht neu erfinden, doch es ist an der Zeit, uns dieser vielen Potentiale bewusst zu werden und sie uns und den hier lebenden Menschen bewusst zu machen.“

Die nächsten Schritte liegen auf der Hand: Kontaktaufnahme mit allen Menschen und Gruppen, die bereits  heute in einem ökologisch und regional orientierten Bereich tätig sind, der Dokumentation und Vernetzung dieser Strukturen und der Entwicklung von ersten eigenständigen Projekten wie: Energie selbst gewinnen, regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln, Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen.

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Projektinformation „Bio-Standort-Werratal“ (Kurzbeschreibung) Energiewende-Initiative-Witzenhausen

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